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Gericht/Institution:Bundesanzeiger AW-Portal, C. Isken/Redaktion
Erscheinungsdatum:07.02.2021
Quelle:juris Logo

Dezember 2020: Exporte setzen Aufwärtstrend fort

 

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) haben die deutschen Ausfuhren im vergangenen Dezember um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat November zugelegt. Die Einfuhren hingegen sind um 0,1 Prozent gesunken.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, führte Deutschland im Dezember 2020 kalender- und saisonbereinigt um 4,6 Prozent weniger Waren aus und um 0,1 Prozent weniger ein als im Februar 2020 – dem Monat vor Beginn der Pandemie in Deutschland.

Im Vergleich zu Dezember 2019 lagen die Exporte um 2,7 Prozent und die Importe um 3,7 Prozent höher. Im Gesamtjahr 2020 waren die Exporte 9,3 Prozent und die Importe 7,1 Prozent niedriger als im Jahr 2019.

Die Außenhandelsbilanz wies einen Überschuss von 14,8 Milliarden Euro aus. Im Dezember 2019 betrug der Überhang 15,1 Milliarden Euro.

Außenhandel mit EU-Ländern und Drittstaaten

Die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) stiegen im Dezember 2020 um 4,2 Prozent gegenüber November 2019, die Importe aus diesen Ländern legten um 6,0 Prozent zu.

In die Staaten der Eurozone führte Deutschland im vergangenen Dezember 2,8 Prozent mehr aus und führte von dort 3,1 Prozent mehr ein.

Die Exporte in die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wiesen ein Minus von 7,6 Prozent aus. Die Einfuhren aus diesen Ländern stiegen um 12,5 Prozent an.

Die Exporte in Drittstaaten nahmen im Dezember 2020 um 1,1 Prozent gegenüber November 2019 zu. Die Einfuhren aus diesen Staaten stiegen um 0,8 Prozent.

Außenhandel mit dem Vereinigten Königreich

In das Vereinigte Königreich führte Deutschland im vergangenen Dezember 3,3 Prozent weniger aus als im gleichen Monat 2019, die Importe von dort sanken um 11,4 Prozent.

Hinweis: Das Statistische Bundesamt bietet einen sogenannten „Brexit-Monitor“ an. Dieser verfolgt die Entwicklung im Vereinigten Königreich anhand sozioökonomischer Indikatoren und liefert interaktive Grafiken zu Migration, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Außenhandel sowie zu den Auswirkungen des Brexits.

Die Ausfuhren nach China legten im Vorjahresvergleich wieder zu: um 11,6 Prozent. Auch die Exporte in die Vereinigten Staaten stiegen im Dezember erstmals seit Februar 2020 wieder an: um 8,4 Prozent. So verhielt es sich auch bei den Einfuhren: aus China wiesen sie ein Plus von 15,7  Prozent aus und aus den Vereinigten Staaten einen Zuwachs von 2,2 Prozent.

Die vollständige Mitteilung kann auf der Internetseite von Destatis gelesen werden.

Quelle. Statistisches Bundesamt



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