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Gericht/Institution:Innenministerium NRW
Erscheinungsdatum:12.10.2020
Quelle:juris Logo

106 Drohnen für nordrhein-westfälische Polizei

 

Der Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen Herbert Reul hat am 12.10.2020 darüber informiert, dass die nordrhein-westfälische Polizei ab 2021 mit 106 Drohnen ausgestattet wird.

"Drohnen machen die Arbeit der Polizei an vielen Stellen einfacher und erweitern ihre Möglichkeiten – gerade, wenn es um die Verfolgung von Tätern, die Aufklärung und Beweissicherung von Straftaten oder die Aufnahme von Verkehrsunfällen geht", so Herbert Reul.

Ab dem Jahr 2021 wird das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) die 16 Kriminaltechnischen Untersuchungsstellen (KTU), die Tatortvermessungsgruppe des Landeskriminalamtes sowie die Bereitschaftspolizei mit 76 Drohnen ausstatten. Bis zu 186 Polizistinnen und Polizisten aus diesen Bereichen übernehmen dann neben ihrer jetzigen Arbeit auch die Aufgabe als Fernpilot.

In einem zweiten Schritt erhalten die Verkehrsunfallaufnahme-Teams der Kreispolizeibehörden 30 Drohnen. Hier werden rund 90 weitere Polizistinnen und Polizisten zu Fernpiloten ausgebildet.

Zuvor hatte das LZPD zusammen mit dem Landeskriminalamt (LKA), dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) und zehn Kreispolizeibehörden die Drohnen im Rahmen eines Pilotprojektes getestet. "Wir haben einzelne Aufgabenbereiche identifiziert, in denen es besonders sinnvoll ist, Drohnen zu nutzen. Sollte sich weiterer Bedarf ergeben, werden wir auch das in unsere Planungen einbeziehen", so Herbert Reul.

Mit den bisher geplanten Anschaffungen steckt das Land knapp eine Mio. Euro in die technische Ausstattung der Polizei. Eine flächendeckende Ausstattung jedes Streifenwagens mit einer Drohne erfolge dabei jedoch nicht, betonte Reul.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums des Innern Nordrhein-Westfalen v. 12.10.2020



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