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Gericht/Institution:BMJV
Erscheinungsdatum:23.09.2020
Quelle:juris Logo

Oktoberfest-Attentat: 1,2 Millionen Euro für Opferfonds

 

Der von der Bundesregierung beschlossene Entwurf des Bundeshaltes 2021 sieht einen gemeinsamen Fonds von Bund, Land und Stadt München für die Opfer des Oktoberfest-Attentates in Höhe von 1,2 Millionen Euro vor.

Mit dem Geld sollten "als Zeichen der Solidarität" Verletzte und Hinterbliebene unterstützt werden, die 40 Jahre später noch unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen infolge des Anschlags litten.

Bei dem schwersten rechtsterroristischen Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik am 26.09.1980 starben 13 Menschen, darunter der Attentäter Gundolf Köhler. Mehr als 200 wurden verletzt. Manche verloren Gliedmaßen oder haben bis heute noch immer Splitter im Körper.

Bayern und der Bund wollen sich mit jeweils 500.000 Euro beteiligen. Die Landeshauptstadt München beteiligt sich – vorbehaltlich eines Beschlusses des Münchner Stadtrates – mit 200.000 Euro und verwaltet den Fonds.

Derzeit werden die Voraussetzungen für den Fonds geschaffen. Die Betroffenen werden durch den Oberbürgermeister der Stadt München über den Fonds und die weiteren Schritte informiert.

Über den Entwurf des Bundeshaushalts 2021 wird nun der Deutsche Bundestag beraten.

Quelle: Pressemitteilung des BMJV v. 23.09.2020



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