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Gericht/Institution:Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Erscheinungsdatum:04.05.2020
Quelle:juris Logo

EU-Maßnahmen helfen gegen unlautere Handelspraktiken

 

Ein am 04.05.2020 von der EU-Kommission veröffentlichter Bericht für das Jahr 2019 zeigt, dass handelspolitische Schutzmaßnahmen der EU dazu beigetragen, unlautere internationale Handelspraktiken einzudämmen.

Die von der EU-Kommission eingeführten Antidumping-, Antisubventions- oder Schutzzölle führen im Durchschnitt zu einem Rückgang der unfairen Einfuhren um 80%. Durch die Maßnahmen der EU konnten weitere 23.000 Arbeitsplätze geschützt werden.

Auszüge aus dem Bericht:

Die EU entfaltet nach wie vor eine rege Tätigkeit zum Schutz unseres Handels: Im Jahr 2019 leitete die EU-Kommission 16 Untersuchungen ein (2018 waren es zehn) und verhängte zwölf neue Maßnahmen (gegenüber sechs im Jahr 2018). Dank intensiver Überprüfungen der geltenden Maßnahmen wurden 18 Auslaufüberprüfungen – und damit elf mehr als 2018 – abgeschlossen.

Ende 2019 galten in der EU 140 handelspolitische Schutzmaßnahmen (5% mehr als im Jahr davor), nämlich 121 Antidumping-, 16 Antisubventions- und drei Schutzmaßnahmen. Die meisten handelspolitischen Schutzmaßnahmen der EU betreffen Importe aus Ländern wie China (93 der geltenden Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen), Russland (zehn Maßnahmen), Indien (sieben Maßnahmen) und den USA (sechs Maßnahmen).

Die handelspolitischen Schutzmaßnahmen der EU sind bei der Eindämmung unfairer Importe nachhaltig wirksam: In der EU können Hersteller daher ihre Tätigkeit aufrechterhalten, und die Abnehmer der betroffenen Waren haben weiterhin die Wahl zwischen verschiedenen Bezugsquellen.

juris-Redaktion
Quelle: EU-Aktuell v. 04.05.2020



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