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Gericht/Institution:DAV
Erscheinungsdatum:24.03.2020
Quelle:juris Logo

DAV-Stellungnahme 17/20 zum Corona-Maßnahmenpaket der Bundesregierung

 

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat zu der von der Bundesregierung angekündigten Aussetzung der Insolvenzantragspflicht in Kombination mit staatlichen Finanzierungsprogrammen zur Stützung der Liquidität der betroffenen Unternehmen Stellung genommen.

Eine zeitlich begrenzte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sei sinnvoll und geboten. Dabei sollten auch die Antragspflichten für Organe von Vereinen ausgesetzt werden. Flankierend müsse indes sichergestellt werden, dass die Geschäftsleiter von der Krise betroffener Unternehmen diese fortführen können, ohne sich erheblichen Haftungsrisiken auszusetzen.

Es bedürfe darüber hinaus weiterer Maßnahmen zur Stützung der Liquidität der von der Krise in ihrer Existenz bedrohten Unternehmen, insbesondere der Ausweitung und praxisgerechten Ergänzung staatlicher Finanzierungsprogramme, der Begrenzung der Finanzierer-Haftung für in der Krise ausgereichte Darlehen, der Erleichterung der Gesellschafter-Finanzierung in der Krise sowie der steuerlichen Entlastung der Unternehmen.

Weitere Informationen
PDF-Dokument DAV-Stellungnahme Nr. 17/2020 v. 23.03.2020 (PDF, 117 KB)

juris-Redaktion
Quelle: Pressemitteilung des DAV v. 23.03.2020



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