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Gericht/Institution:Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Erscheinungsdatum:19.03.2020
Quelle:juris Logo

Weiterer Schritt zur Neufassung der Trinkwasserrichtlinie

 

Der EU-Ministerrat für Umwelt hat am 05.03.2020 die am 18.12.2019 mit dem EU-Parlament erzielte vorläufige Einigung über einen Vorschlag zur Überarbeitung der Trinkwasserrichtlinie bestätigt.

Die Neufassung zielt darauf ab, die Qualität des Trinkwassers und den Zugang zu diesem zu verbessern. Außerdem sollen die Informationen über Trinkwasser verbessert werden. Mit den neuen Regeln wird der sog. risikobasierte Ansatz umgesetzt, der weitere Schutzmaßnahmen für die Trinkwasserquellen ermöglicht. Hierzu gehören Vorkehrungen gegen neu auftretende Schadstoffe wie Mikrokunststoffe, endokrine Disruptoren und neue Arten von Chemikalien. Vorgesehen sind auch detaillierte Hygieneanforderungen für Materialien, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen. Die Europäischen Chemikalienagentur erhält eine Schlüsselrolle, um zu gewährleisten, dass nur sichere Stoffe in Rohren und Wasserhähnen verwendet werden.v

Der EU-Ministerrat wird den Text nach Überarbeitung durch die Rechts- und Sprachsachverständigen förmlich annehmen und anschließend dem EU-Parlament zur endgültigen Verabschiedung übermitteln.

juris-Redaktion
Quelle: Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell Nr. 6/2020 des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) v. 19.03.2020



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