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Gericht/Institution:VG Potsdam
Erscheinungsdatum:19.03.2020
Entscheidungsdatum:13.03.2020
Aktenzeichen:6 L 278/19
Quelle:juris Logo

Lunapharm unterliegt im vorläufigen Rechtsschutz gegen Arzneimittelaufsicht

 

Das VG Potsdam hat entschieden, dass die Erlaubnis der Lunapharm Deutschland GmbH sowohl zum Herstellen als auch zum Großhandel von Arzneimitteln zu Recht widerrufen wurde und dem Unternehmen zudem diese Tätigkeiten und das Inverkehrbringen von Arzneimitteln zu untersagen sind.

Lunapharm stellte einen Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes gegen zwei Bescheide des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit des Landes Brandenburg.

Das VG Potsdam hat den Antrag abgelehnt.

Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts war die Meinung des Landesamtes, dass die Zuverlässigkeit des Unternehmens im Umgang mit Arzneimitteln nicht mehr gegeben ist, zu bestätigen. Das Unternehmen habe wiederholt gegen seine arzneimittelrechtlichen Sorgfaltsplichten verstoßen, indem es sich insbesondere am Handel von gefälschten oder in unsicheren Vertriebswegen gehandelten Krebsmedikamente beteiligte.

Gegen den Beschluss hat die Antragstellerin bereits Beschwerde zum OVG Berlin-Brandenburg eingelegt.

juris-Redaktion
Quelle: Pressemitteilung des VG Potsdam v. 18.03.2020



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