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Gericht/Institution:ArbG Solingen
Erscheinungsdatum:16.03.2020
Entscheidungsdatum:13.03.2020
Aktenzeichen:1 Ca 1128/19
Quelle:juris Logo

Kündigungsschutzklage eines Sparkassenmitarbeiters erfolgreich

 

Das ArbG Solingen hat entschieden, dass die außerordentliche Kündigung eines Mitarbeiters der Stadtsparkasse Solingen das Arbeitsverhältnis nicht aufgelöst hat.

Der Arbeitgeber hatte dem Mitarbeiter vorgeworfen, im Rahmen von zahlreichen Kreditbewilligungen durch ihn selbst bzw. durch Mitarbeiter seiner Abteilung, Aufsichtspflichten und interne Vergaberichtlinien gröblich verletzt zu haben. Der langjährig bei der Stadtsparkasse beschäftigte Kläger war aufgrund tarifvertraglicher Regelungen nur außerordentlich kündbar.

Das ArbG Solingen hat der Kündigungsschutzklage stattgegeben und die Beklagte zur Weiterbeschäftigung des Klägers in seiner alten Position verurteilt.

Nach Auffassung des Arbeitsgerichts war eine grobe Verletzung der Pflichten, die den Arbeitgeber zum Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung berechtigen, nicht festzustellen. Die Kündigung habe das Arbeitsverhältnis nicht aufgelöst.

juris-Redaktion
Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen



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