Gericht/Institution:BGH
Erscheinungsdatum:30.09.2019
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Richter am BGH Jochem Gröning im Ruhestand

 

Richter am BGH Jochem Gröning wird mit Ablauf des 30.09.2019 in den Ruhestand treten.

Herr Gröning wurde am 04.06.1954 in Lüdinghausen geboren. Nach Abschluss seiner juristischen Ausbildung trat er im März 1985 in den höheren Justizdienst des Landes Berlin ein. Während seiner Proberichterzeit war er bei der Staatsanwaltschaft, dem AG Tiergarten, dem LG Berlin und dem AG Schöneberg eingesetzt. Am 27.03.1988 wurde er unter Berufung in das Richterverhältnis auf Lebenszeit bei dem LG Berlin zum Richter am Landgericht ernannt. Seit Juli 1994 war er zur obergerichtlichen Erprobung an das KG abgeordnet und wurde im Anschluss hieran am 26.05.1995 zum Richter am Kammergericht befördert. Dort war er Mitglied eines für das Handels-, Kartell- und Vergaberecht zuständigen Senats.

Am 01.11.2006 wurde Herr Gröning zum Richter am BGH ernannt und war zunächst bis Ende des Jahres 2006 dem I. Zivilsenat zugewiesen. Seit Januar 2007 ist er Mitglied des vornehmlich mit Patent- und Gebrauchsmusterstreitsachen sowie Patentnichtigkeitssachen befassten und darüber hinaus für Personenbeförderungs- und Reisevertragsrecht und Schenkungs- und Vergaberecht zuständigen X. Zivilsenats, dessen stellvertretender Vorsitzender er in der Zeit vom 01.04.2009 bis 31.12.2010 war. Im gleichen Zeitraum war er für den X. Zivilsenat zudem stellvertretendes Mitglied im Großen Senat für Zivilsachen und vom 01.04.2009 bis 31.12.2009 zunächst stellvertretendes und seit dem 01.01.2010 ordentliches Mitglied in dem Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes. Nach einer 2-jährigen Unterbrechung übernahm er vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2015 erneut den stellvertretenden Vorsitz des X. Zivilsenats und wurde für diesen Senat wiederum als stellvertretendes Mitglied in den Großen Senat für Zivilsachen entsandt.

Während seiner annährend 13-jährigen Zugehörigkeit zum BGH hat Herr Gröning die Rechtsprechung des X. Zivilsenats maßgeblich geprägt.

juris-Redaktion
Quelle: Pressemitteilung des BGH Nr. 125/2019 v. 30.09.2019


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