Gericht/Institution:BRAK
Erscheinungsdatum:31.01.2019
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BRAK-Stellungnahme 2/19 zur geplanten Neufassung des Deutschen Corporate Governance Kodex

 

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat zu dem im November 2018 veröffentlichten Entwurf eines grundlegend überarbeiteten Deutschen Corporate Governance Kodex eingehend Stellung genommen und die geplante Neufassung kritisiert.

Die Zielrichtung, den Kodex zu verschlanken, sei aus ihrer Sicht im Wesentlichen zu begrüßen. Besonders sachgerecht und zielführend seien die Charakterisierung der Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat als (qualitativ) vertrauensvoll statt (eher quantitativ) eng, die strengere Limitierung von Aufsichtsratstätigkeiten außerhalb des Unternehmens, die Offenlegung der individuellen Teilnahmen an Aufsichtsratssitzungen sowie die Erstbestellung von Vorstandsmitgliedern für nur drei Jahre.

An vielen Stellen hält die BRAK die vorgesehenen Änderungen des Kodex jedoch für kritikwürdig. Teilweise träfen sie den Marktstandard und die Praxis nicht und seien vom Mandat der Regierungskommission nicht durchgehend gedeckt. Sie empfiehlt daher, einige der vorgeschlagenen Änderungen nicht umzusetzen und macht im Detail Verbesserungsvorschläge.

Weiterführende Informationen
PDF-Dokument Stellungnahme der BRAK Nr. 2/2019 v. 28.01.2019 (PDF, 351 KB)

juris-Redaktion
Quelle: BRAK, Nachrichten aus Berlin Nr. 2/2019 v. 30.01.2019


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